Was kostet eine professionelle Website für eine Steuerkanzlei?
Eine professionelle Website für eine Steuerkanzlei kostet bei einer klassischen Agentur meist zwischen 3.000 und 10.000 Euro einmalig, dazu kommen laufende Kosten für Pflege und Hosting. Im Betreuungsmodell, bei dem die Pflege schon enthalten ist, liegt man eher bei einem festen Monatsbetrag ab etwa 199 Euro. Welches Modell günstiger ist, hängt stark davon ab, wie lange die Seite läuft und wer sie pflegt.
Warum die Spanne so groß ist
Wenn man verschiedene Angebote nebeneinander legt, fällt vor allem auf, wie unterschiedlich das Wort "Website" gemeint ist. Bei dem einen ist es eine einzelne Seite mit Kontaktformular, beim anderen ein mehrseitiger Auftritt mit Leistungsübersicht, Team, Karrierebereich und angebundener Terminbuchung. Beides heißt "Website", kostet aber das Zehnfache auseinander.
Dazu kommt, dass bei klassischen Angeboten oft nur der Bau bepreist wird. Was danach kommt, steht meist klein darunter: Hosting, Updates, Sicherheits-Patches, kleine Änderungen. Diese laufenden Posten summieren sich über die Jahre, und sie sind der Grund, warum ein scheinbar günstiges Einmalangebot am Ende teurer sein kann als ein Monatsmodell, in dem das alles schon drin ist.
Die drei üblichen Modelle
Der Baukasten. Wix, Jimdo und ähnliche kosten 15 bis 50 Euro im Monat. Klingt günstig, hat aber einen Haken, der bei einer Kanzlei besonders wiegt: Du baust und pflegst selbst. Für jemanden, dessen Stundensatz bei 150 Euro aufwärts liegt, ist die eigene Zeit der eigentliche Kostenfaktor. Zehn Stunden Gefummel mit dem Baukasten sind, ehrlich gerechnet, teurer als so manche fertige Lösung.
Die Agentur. Hier zahlst du einmalig einen vierstelligen Betrag und bekommst eine individuelle Seite. Das kann sich lohnen, wenn du etwas sehr Spezielles brauchst. Für die meisten Kanzleien, deren Anforderungen sich stark ähneln, ist es oft mehr, als nötig wäre, und der Prozess zieht sich gern über Wochen mit mehreren Abstimmungsrunden.
Das Betreuungsmodell. Ein fester Monatsbetrag, in dem Bau, Hosting, Pflege und Änderungen enthalten sind. Kein großer Anfangsbetrag, dafür eine laufende Rate. Das passt, wenn du die Website schlicht abgeben und dich nicht mehr darum kümmern willst.
Was den Preis bei einer Kanzlei wirklich treibt
Aus der Praxis: Der Umfang macht den Unterschied, nicht die Branche. Eine Kanzlei-Website ist technisch selten kompliziert. Was den Aufwand hebt, sind konkrete Dinge wie Mehrsprachigkeit, ein gepflegter Aktuelles-Bereich, viele einzelne Leistungsseiten oder eine angebundene Terminbuchung. Wer das von Anfang an klar benennt, bekommt auch ein belastbares Angebot statt einer Hausnummer.
Ein Punkt, den ich nicht verschweigen will: Ein Monatsmodell ist über sehr viele Jahre gerechnet nicht automatisch das Günstigste. Wenn eine Kanzlei ihre Seite zehn Jahre unverändert stehen lässt, kann eine einmal bezahlte Agenturseite am Ende weniger kosten. Das ist aber der seltenere Fall, weil kaum eine Seite zehn Jahre unangetastet bleibt, ohne zu veralten.
Häufige Fragen
Sind in den Monatskosten auch Hosting und Pflege enthalten? Beim Betreuungsmodell ja. Genau das ist der Unterschied zur Agentur, wo diese Posten meist getrennt berechnet werden. Lies im Angebot nach, was "Pflege" konkret umfasst.
Brauche ich als Steuerkanzlei eine besonders teure Website? Nein. Die Anforderungen sind meist überschaubar und ähneln sich stark zwischen Kanzleien. Der Preis sollte sich am Umfang orientieren, nicht an der Berufsgruppe.
Was ist mit Datenschutz und deutschem Hosting? Für eine Kanzlei ist das ein berechtigtes Kriterium. Achte darauf, dass die Daten in der EU, idealerweise in Deutschland liegen, und kläre, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt.
madeover baut Websites für Kanzleien und Praxen im Betreuungsmodell: Du gibst deine alte Adresse ein, wir bauen die neue, du siehst das Ergebnis, bevor du dich entscheidest. Hosting in Deutschland, Pflege inklusive.