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Keine Texte, keine Fotos — was ein Betrieb für eine neue Website wirklich beisteuern muss

Stand: 26. August 2026 · 6 Min. Lesezeit

Der Satz, an dem die meisten Website-Vorhaben hängen bleiben, lautet: Ich müsste ja erst mal Texte schreiben. Muss man nicht. Was ein Betrieb tatsächlich liefern muss, sind Fakten, Zugänge und eine Freigabe — der Rest ist Arbeit, die jemand anders machen kann.

Häufige Fragen

Muss ich die Texte für meine Website selbst schreiben?
Nein. Was aus dem Betrieb kommen muss, sind die Fakten — Leistungen, Ablauf, Gebiet, Qualifikationen — und die inhaltliche Freigabe. Das Formulieren lässt sich abgeben, und meist entstehen dabei bessere Texte, weil jemand von außen die Fragen eines Außenstehenden noch hat.
Was mache ich, wenn ich überhaupt keine Fotos habe?
Anfangen und die Bilder nachliefern. Eine gut strukturierte Seite trägt auch ohne umfangreiches Bildmaterial. Deutlich schlechter ist der übliche Weg: das Vorhaben ruhen lassen, bis irgendwann ein Fototermin stattfindet.
Reichen Handyfotos für eine Website?
Für Arbeiten, Räume, Fahrzeuge und Team in der Regel ja, wenn sie bei Tageslicht aufgenommen sind. Echte Aufnahmen aus dem eigenen Betrieb wirken glaubwürdiger als Katalogbilder.
Brauche ich ein Logo, bevor es losgehen kann?
Nein. Eine sauber gesetzte Wortmarke trägt eine komplette Website, und ein Logo lässt sich später einsetzen. Wenn eines existiert, ist die Originaldatei hilfreich — vorzugsweise als Vektordatei.
Welche Angaben brauche ich für Impressum und Datenschutzerklärung?
Im Kern: vollständiger Firmenname, Rechtsform, Anschrift, Vertretungsberechtigte, Registereintrag, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und bei bestimmten Berufen Kammer, Berufsbezeichnung und die einschlägigen berufsrechtlichen Regelungen. Welche davon konkret gelten, hängt von Rechtsform und Tätigkeit ab.
Was dauert bei so einem Vorhaben am längsten?
Fast immer die Zugänge — Domain, bestehende Website, Profile. Nicht wegen des Aufwands, sondern weil oft niemand im Betrieb sicher weiß, wo was liegt und wer eingetragen ist. Diese Frage vorab zu klären spart am Ende die meiste Zeit.
Was kann niemand für mich übernehmen?
Die Freigabe. Ob eine Angabe zu Qualifikation, Leistung oder Preis zutrifft, kann nur der Betrieb selbst beurteilen — und genau dort entstehen die Fehler, die später teuer werden.
Keine Texte, keine Fotos — was ein Betrieb für eine neue Website wirklich beisteuern muss – madeover