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Website-Relaunch, ohne bei Google zu verschwinden

Stand: 26. August 2026 · 7 Min. Lesezeit

Wer nach einem Relaunch Besucher verliert, hat das fast nie dem neuen Design zu verdanken. Verloren geht Sichtbarkeit dort, wo alte Adressen ins Leere laufen und Inhalte ersatzlos verschwunden sind. Beides ist vermeidbar — aber nur, wenn man vor dem Abschalten weiß, welche Seiten überhaupt etwas gebracht haben.

Häufige Fragen

Verliere ich beim Website-Relaunch meine Google-Rankings?
Nicht zwangsläufig. Verluste entstehen vor allem dort, wo alte Adressen ersatzlos wegfallen oder gut laufende Inhalte gelöscht werden. Wer alle alten Adressen dauerhaft auf inhaltlich passende neue weiterleitet und die wichtigen Inhalte mitnimmt, behält den größten Teil der Sichtbarkeit.
Was ist eine 301-Weiterleitung und warum ist sie wichtig?
Sie sagt Suchmaschinen und Browsern, dass eine Adresse dauerhaft an einen neuen Ort umgezogen ist. Dadurch werden die über Jahre gesammelten Signale weitgehend auf die neue Adresse übertragen. Die temporäre Variante leistet das nicht und ist beim Relaunch die falsche Wahl.
Kann ich alle alten Seiten einfach auf die Startseite weiterleiten?
Technisch ja, sinnvoll nein. Besucher landen dann nicht bei dem, was sie gesucht haben, und der Signalübertrag bleibt weitgehend aus. Besser ist für jede alte Adresse die inhaltlich nächstliegende neue Seite.
Was muss ich vor dem Relaunch sichern?
Eine vollständige Liste der bestehenden Adressen, die Auswertung darüber, welche Seiten tatsächlich Besucher gebracht haben, und die Inhalte selbst — Texte und Bilder. Nach dem Abschalten ist beides nur noch mühsam zu rekonstruieren.
Wie lange dauert es, bis sich die Sichtbarkeit stabilisiert?
Eine Schwankung über einige Wochen ist üblich, während die neue Struktur erfasst wird. Ein abrupter, anhaltender Einbruch ist dagegen kein Einschwingen, sondern ein Hinweis auf einen technischen Fehler — typischerweise fehlende Weiterleitungen oder eine versehentlich stehen gebliebene Index-Sperre.
Sollte ich Domain und Website gleichzeitig wechseln?
Wenn es sich vermeiden lässt: nein. Zwei getrennte Vorgänge sind leichter zu kontrollieren, und wenn etwas schiefgeht, ist die Ursache eindeutig. Bei einem echten Domainwechsel gibt es in der Google Search Console eine eigene Funktion zur Adressänderung.
Was ist der häufigste Fehler beim Livegang?
Die Sperre, die während der Bauphase verhindert hat, dass die Vorschau in den Suchindex gerät, bleibt beim Umschalten aktiv. Die Seite ist dann für Besucher normal erreichbar, taucht aber in keiner Suche mehr auf — und weil nichts kaputt aussieht, fällt es oft erst spät auf.
Website-Relaunch, ohne bei Google zu verschwinden – madeover